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Hotels: Mehr Käufer als Verkäufer
Mittwoch, den 16. Juni 2010 um 12:23 Uhr
hotelbau Immer noch setzen Hotelinvestoren in der Region EMEA (Europe, Middle East, Africa) überwiegend auf das Halten ihrer Hotelimmobilien. 38,8 Prozent der 2.500 für den aktuellen Hotel Investor Sentiment Survey von Jones Lang LaSalle Hotels befragten nationalen und internationalen Investoren verfolgen diese Strategie. Allerdings zeigt sich gegenüber der Umfrage vom Herbst 2009 ein leichter Rückgang. Damals votierten noch 40,4 Prozent für diese Option.

Dagegen hat die Strategie "Kaufen" weiter zugenommen: 33,7 Prozent der Befragten wollen Hotelimmobilien erwerben, gegenüber 29,9 Prozent im Herbst 2009 und 29,1 Prozent im April 2009. Hotels in London und Paris stehen dabei ganz oben auf der Einkaufsliste. Rom, Mailand, Barcelona und die deutschen Top-Hotelmärkte stehen ebenfalls hoch im Kurs. Trotz der eher kritischen Sicht auf osteuropäische Hotelmärkte sind Investoren durchaus nicht abgeneigt, auch in dieser Region Hotelimmobilien zu erwerben. Vor allem Moskau und Istanbul stehen im Fokus. Interessierte Käufer tun sich jedoch mitunter schwer, geeignete Objekte zu finden. In der kompletten Region EMEA ist das Verkaufsinteresse derzeit sehr gering. Insbesondere in Osteuropa, Irland oder den spanischen Resorts warten die Eigentümer auf eine Erholung der Märkte. Derzeit kommen auf einen Verkäufer 2,2 Käufer. Das Interesse, in der Region EMEA neue Hotels zu bauen, bleibt ebenfalls niedrig - lediglich zwölf Prozent wählten diese Strategie (Oktober 2009: 13 Prozent).
 
 
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