Donnerstag, 19. Februar 2026

Update zur Revo-Sanierung

Die Revo Hospitality Group mit über 200 Hotels in zwölf europäischen Ländern hat ihre Reorganisation vorangetrieben. Der überwiegende Teil wird im Rahmen einer Eigenverwaltung fortgeführt. Am 16. Januar 2026 hatten 125 Häuser beim Amtsgericht Charlottenburg Anträge auf Insolvenz in Eigenverwaltung gestellt (hotelbau berichtete). In den folgenden Tagen kamen weitere Standorte hinzu. Inzwischen laufen rund 175 Objekte mit circa 5.500 Mitarbeitern in Eigenverwaltung weiter. Diese Geschäftsbetriebe gelten als stabil, die Zimmer sind buchbar und die Angestellten erhalten Insolvenzgeld. Mehr Schließungen für Hotels, für die Eigenverwaltung beantragt wurde, sind derzeit nicht vorgesehen.

Parallel dazu meldeten vier Unternehmen ein Regelinsolvenzverfahren an. In diesen Fällen stand die Schließung der zugehörigen Hotels bereits vor Antragstellung fest oder die wirtschaftlichen Grundlagen für eine Fortführung fehlten. Für vier Gesellschaften im Ausland soll aus denselben Gründen ebenfalls ein Regelinsolvenzverfahren beantragt werden.

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