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Hotelinvestmentmarkt Deutschland 2017

10. Januar 2018 – 14:48

Zum Vergrößern anklicken. Transaktionsvolumen Hotelmarkt Deutschland 2008 bis 2017; Quelle: CBRE Research, CBRE Hotels, Q4 2017.

CBRE, Colliers, JLL und BNP Paribas Real Estate haben ihre Analysen des deutschen Hotelinvestmentmarkts vorgelegt. Danach lag das Transaktionsvolumen an Hotelimmobilien im Jahr 2017 bei über 4 Mrd. Euro (CBRE: 4,05 Mrd. Euro, JLL: 4,1 Mrd. Euro, Colliers und BNP Paribas: 4,2 Mrd. Euro), blieb aber deutlich hinter der 2016er-Rekordmarke von über 5 Mrd. Euro zurück. Dennoch war es das drittbeste Ergebnis im Zehnjahresvergleich.

Wenige Portfolio-Verkäufe

Der Rückgang im Vergleich zum Vorjahr ist keineswegs ein Zeichen für ein schwindendes Interesse der Investoren, sondern ist auf zu wenige auf dem Markt befindliche Objekte zurückzuführen. „Auch im vergangenen Jahr waren es vor allem wieder einzelne Hotels, die den Besitzer wechselten. Die Produktknappheit auf dem Hotelinvestmentmarkt verdeutlichte sich am sinkenden Anteil der großvolumigen Portfoliotransaktionen, die trotz weiterhin großer Nachfrage das Transaktionsvolumen limitieren“, erklärt Andreas Erben, Geschäftsführer bei Colliers International Hotel. „Tatsächlich beschränkt sich der Rückgang auf das Portfoliosegment, in dem sich das Volumen mit unter 1,1 Mrd. Euro gerade einmal auf rund die Hälfte des Vorjahreswertes summiert“, ergänzt Alexander Trobitz, Head of Hotel Services der BNP Paribas Real Estate GmbH. Neben einer geringeren Anzahl von Transaktionen schlage sei auch zu beachten, dass mit dem Interhotel-Portfolio im Jahr 2016 ein besonders großes Paket den Eigentümer wechselte.

Projektentwicklungen immer beliebter

Aufgrund der Knappheit der Investmentziele steigt das Interesse der Anleger an Projektentwicklungen. Während sie laut Erkenntnissen von CBRE 2015 noch 17,6 Prozent des gesamten Transaktionsvolumens ausmachten, stieg ihr Anteil 2016 auf 25,2 Prozent und lag 2017 bei 26,3 Prozent. „Projektentwicklungen sind besonders für deutschsprachige Investoren von hohem Interesse. Im Jahr 2017 wurden 94 Prozent aller Projektentwicklungen im deutschsprachigen Raum an nationale Investoren veräußert“, erklärt Armin Bruckmeier, Head of Corporate Hotels Brokerage Germany & CEE bei CBRE:

Doch auch internationale Investoren sind sehr an deutschen Hotelimmobilien interessiert. „Insbesondere Off-Shore-Investoren aus dem asiatischen Raum und dem Mittleren Osten waren vermehrt aktiv und konnten sich bei einigen großvolumigen Transaktionen den Zuschlag sichern“, weiß Stefan Giesemann, Senior Vice President der JLL Hotels & Hospitality Group.

Lesen Sie den ausführlichen Bericht über den deutschen Hotelinvestmentmarkt 2017 in der kommenden Printausgabe von hotelbau. Diese erhalten sie kostenfrei unter:
www.hotelbau.de/testabo/

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