Revenge Travel: Erholung ist in Sicht

Kommt nun die allseits erhoffte Erholung am Hotelmarkt? Die Experten von Hotel Affairs Consulting gehen davon aus, dass es nach der langen Phase des zweiten Lockdowns zu einem Nachhol-Effekt kommen wird. Diese Einschätzung beruht auf der ersten Untersuchung des Kompetenzzentrums Tourismus des Bundes zum Thema „Revenge Travel“. Ein solches Phänomen gab es bereits in der Eifel, im Sauerland sowie auf Mallorca. Und nun lasse die zunehmende Anzahl geimpfter Bürger wieder etwas Licht am Ende des Tunnels aufkommen.

„Nachholen wird allerdings für die Branche unmöglich, die Nichtlagerfähigkeit eines Hotelbettes bedeutet, dass ein heute nicht verkauftes Bett im Hotel unwiederbringlich verloren ist, der Umsatz kann definitiv nicht mehr nachgeholt werden“, sagt Prokuristin Stefanie Zimmermanns. Dennoch zeige diese erste Untersuchung in Kombination mit zahlreichen positiven weiteren Abfragen des künftigen Reiseverhaltens eine absehbare Markterholung auf. Innerhalb von besonders messe- und kongressabhängigen Städten werde diese noch etwas länger auf sich warten lassen. Innerdeutsche Feriendestinationen können vom Revenge Travel deutlicher stärker profitieren.