Christie & Co.-Report: Branche zwischen Hoffen und Bangen

Licht, aber auch Schatten zeichnet sich im aktuell veröffentlichten Trendbericht des Hotelimmobilienexperten Christie & Co. ab. „Business Outlook 2021“ reflektiert die Aktivitäten und Themen des vergangenen Jahres und prognostiziert, was das Jahr 2021 für den europäischen Hotelinvestitionsmarkt bringen könnte. 2020 stand klar im Zeichen von Covid-19 und den Auswirkungen auf Tourismus und Hotellerie. Während sich in Deutschland ein starker Trend zum Inlandstourismus herauskristallisierte und osteuropäische Destinationen wie Kroatien im Sommer zumindest etwas aufholen konnten, verzeichneten Städtedestinationen starke Rückgänge. In Hinblick auf die Stimmungslage und die Erwartung für das Jahr 2021 sind Deutschland und Österreich am positivsten eingestellt. 74 Prozent der Befragten aus diesen Ländern sehen Chancen in Form von Wachstum durch den Erwerb von krisengeschwächten Objekten sowie eine Marktkonsolidierung bei gleichzeitig erhöhter Reiselust. 46 Prozent glauben, dass Preise und Werte von Unternehmen stabil bleiben oder sogar steigen werden. Dazu sagt Lukas Hochedlinger, Managing Director Central & Northern Europe bei Christie & Co: „Das Interesse der Investoren ist nach wie vor vorhanden, vor allem für großvolumige Objekte und Resorthotels. Unsere Umfrage ergab, dass fast drei viertel aller deutschen und österreichischen Investoren und Betreiber der Meinung sind, dass das Jahr 2021 Chancen bringen wird.“