Corona: 16 Bundesländer, 16 Hilfspakete

Die Bundesländer haben verschiedene Maßnahmen auf den Weg gebracht, um Hotelbetriebe finanziell dabei zu unterstützen, die Folgen der sogenannten Corona-Krise zu bewältigen. Denn Umsatzrückgänge, die die Schließung von Hotels zur Folge haben können, bringen viele Unternehmen in Existenznot. Neue Regelungen zu Liquiditätshilfen und Bürgschaften, die von Bundesland zu Bundesland variieren, sollen Hoteliers dabei helfen, nach dem Shutdown wieder mit dem normalen Betrieb zu beginnen.

Die neuen Regularien und Hilfsangebote bringen aber auch Probleme mit sich. Die kurzen Laufzeiten der Darlehen seien bspw. ein Problem. So erläutert Tina Froböse, Gründerin von Select Hotel Advisory Services: „Diese erhöhen den Kapitaldienst insgesamt. Hinzu kommen die aufgelaufenen Steuerverbindlichkeiten, die nur bis Anfang 2021 gestundet werden. Dem steht vor allem ein unwiederbringlich verlorener Umsatzverlust von aktuell ca. 70 Prozent entgegen.“ Die Frage sei daher, wie lange die Krise anhält und ab wann man Gefahr läuft, Probleme zu verschieben? „Wenn Unternehmen einen Zuschuss erhalten, und die Krise sich länger als sagen wir mal drei Monate zieht, sind die Unternehmen wieder in der Klemme und bereits geflossene Staatsgelder verpuffen“, führt Froböse weiter aus.

Eine Übersicht darüber, welches Bundesland welche konkreten Liquiditätshilfen und Bürgschaften für Unternehmen bereitstellt, finden Sie kostenlos in unserem Downloadbereich. Die Informationen wurden von Select Hotel Advisory Services zusammengestellt.