InterConti Berchtesgaden wird Kempinski Berchtesgaden

Berchtesgaden International Resort Bild: Ydo Sol/Hideaways
Berchtesgaden International Resort
Bild: Ydo Sol/Hideaways

Das InterConti Berchtesgaden, Prestigebau der Bayerischen Landesregierung auf dem Obersalzberg, bekommt einen neuen Betreiber. Im Laufe des ersten Halbjahres 2015 löst Kempinski die InterContinental Hotels Group ab, die das Luxusresort seit seiner Eröffnung im März 2005 im Rahmen eines Managementvertrags betrieben hatte. Auch Kempinski wird das 5-Sterne-Hotel mit seinen 138 Zimmer und Suiten auf der Basis eines Managementvertrags führen. Dieser wurde am 20. Oktober 2014 mit dem Eigentümer, der Bayerischen Landesbank geschlossen. Die Details des Übergangs der Betriebsführung, erklärt Kempinski, würden aktuell noch verhandelt.

Erhoffte Synergien

„Wir freuen uns, dass wir die Kempinski-Hotelgruppe als neuen Betreiber für unser First-Class-Hotel in Berchtesgaden gewinnen konnten. Wir sind überzeugt davon, dass Kempinski die erfolgreiche Entwicklung des Hotels zu einem der besten Mountain-Resorts in den Bayerischen Alpen fortsetzen wird“, verkündete Andreas Peter, Geschäftsführer der Landesbank-Tochter Berchtesgaden International Resort anlässlich der Vertragsunterzeichnung. Das Resort war in seinen ersten Betriebsjahren hauptsächlich aufgrund seiner Verluste und der damit entstandenen Belastung für die Bayerische Landesbank in die Schlagzeilen geraten. Peter hofft, dass durch den engen Verbund mit den ebenfalls von Kempinski betriebenen Hotels Vier Jahreszeiten in München, „Das Tirol“ in Kitzbühel und dem Grand Hotel des Baines in St. Moritz Synergien entstehen, die die Positionierung des Berchtesgadener Hauses auf dem Münchner Markt und im Alpenraum stärken.