Negatives KPI-Wachstum in den
Top-6-Städten

Nach einer Erhebung des Hotelimmobilienspezialisten Christie & Co haben die sechs Top-Städte in Deutschland 2020 deutlich unter den Auswirkungen der Corona-Pandemie gelitten. Am stärksten traf es Frankfurt: Die Zahl der Übernachtungen sank um 61 Prozent, die der Ankünfte um 65 Prozent. Das führte zu einer Auslastung von 23 Prozent und einem RevPAR von 21 Euro. Auch in Berlin, München, Hamburg, Köln und Düsseldorf kam es zu massiven Einbrüchen mit Rekord-Belegungsrückgängen von über 50 Prozent. Hamburg zeigte die höchste Performance-KPIs der betrachteten Städte. Aufgrund einer relativ hohen Belegungsrate während der Sommermonate 2020 lag die Gesamtauslastung bei 32 Prozent. Es wird erwartet, dass sich die Hansestadt aufgrund des hohen Anteils an inländischen Touristen vor den anderen Destinationen erholen wird.

76 zusätzliche Hotels in der Pipeline

Mehrere geplante Eröffnungen wurden aufgrund der Pandemie auf das Folgejahr verschoben. So sind für 2021 nun 76 zusätzliche Hotels mit rund 13.000 Zimmern in der Pipeline. Die Experten von Christie & Co rechnen nicht damit, dass sich die Nachfrage im Einklang mit dem Angebot erholt. Die KPIs werden in Düsseldorf, Hamburg, München und Frankfurt mittelfristig unter Druck bleiben, lautet die Prognose.

Die Studie „Hotelmarkt Deutschland“ steht auf der Website von Christie & Co in der Rubrik Publikationen zum Download bereit.