Großteil der Revo-Hotels geht an Investoren

Die insolvente Revo Hospitality Group (hotelbau berichtete) hat für die überwiegende Anzahl ihrer Immobilien Käufer gefunden. Fünf internationale Hotelgruppen und Geldgeber planen die Übernahme von rund 120 Häusern in Deutschland, den Niederlanden und Österreich. Weitere 45 sind bereits veräußert. Für zehn Standorte suchen die Beteiligten noch nach Lösungen. Damit bleiben die meisten der rund 5.450 Arbeitsplätze erhalten.

Die Investorensuche war laut Revo auf großes Interesse gestoßen. Mehr als 100 Interessenten prüften die Hotelportfolios, rund 20 legten verbindliche Angebote vor. Bis Mitte Juni 2026 sollen die Vereinbarungen mit den fünf ausgewählten Gruppen und Anleger unterzeichnet werden. Die Namen der Käufer will das Unternehmen zeitnah nennen. Über die Kaufpreise vereinbarten die Parteien Stillschweigen.

Der White-Label-Operator hatte im Januar und Februar für 138 Hotelgesellschaften beim Amtsgericht Charlottenburg Insolvenz in Eigenverwaltung beantragt. Zum Portfolio gehören Hotels, Serviced Apartments und Stadthotels in 135 Städten unter anderem der Marken H-Hotels, Amedia, Holiday Inn, Ibis, Intercity, Mövenpick, Ramada und Steigenberger. Die Betriebe liefen während der Eigenverwaltung weiter. Nur bei wenigen Standorten endeten Verträge in Abstimmung mit den jeweiligen Pächtern.

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