Großteil der Revo-Hotels geht an Investoren

Die insolvente Revo Hospitality Group hat für die überwiegende Anzahl ihrer Immobilien Käufer gefunden. Fünf internationale Hotelgruppen und Geldgeber planen die Übernahme von rund 120 Häusern in Deutschland, den Niederlanden und Österreich. Weitere 45 Häuser wurden bereits veräußert. Für zehn Standorte suchen die Beteiligten noch nach Lösungen. Damit bleiben die meisten der rund 5.450 Arbeitsplätze in den Beherbergungsbetrieben erhalten.

Die Investorensuche war laut Unternehmensangaben auf großes Interesse gestoßen. Mehr als 100 Interessenten prüften die Hotelportfolios, rund 20 legten verbindliche Angebote vor. Bis Mitte Juni sollen die Vereinbarungen mit den fünf ausgewählten Gruppen und Anleger unterzeichnet werden. Die Namen der Käufer will Revo zeitnah nennen. Über die Kaufpreise vereinbarten die Parteien Stillschweigen.

Der White-Label-Operator hatte im Januar und Februar für 138 Hotelgesellschaften beim Amtsgericht Charlottenburg Insolvenz in Eigenverwaltung beantragt. Die Gruppe betreibt Hotels, Serviced Apartments und Stadthotels in 135 Städten. Zum Portfolio gehören unter anderem Häuser unter Marken wie H-Hotels, Amedia, Holiday Inn, Ibis, Intercity, Mövenpick, Ramada und Steigenberger. Die Betriebe liefen während der Eigenverwaltung weiter. Nur bei wenigen Standorten endeten Verträge in Abstimmung mit den jeweiligen Pächtern.

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