Genf und Stuttgart bekommen Ruby Hotels

Die Gruppe Ruby Hotels kündigt zwei neue Häuser an, deren Namen noch nicht bekannt sind. Nach der geplanten Eröffnung des ersten Hauses in Zürich 2021, strebt die Gruppe an, Anfang 2022 in einem weiteren Hotel in der Schweiz Gäste zu empfangen. Das Projekt wird sich in Genf, etwa 200 m entfernt vom Ufer des Genfer Sees, befinden. Um 220 Zimmer bereitzustellen, sollen drei Gebäude miteinander verbunden werden, eines davon mit einer historischen Altbaufassade. Zudem wird im siebten Stock eine Dachterrasse mit Lichthof entstehen, die auch über die öffentlichen Bereiche zugänglich ist.

Ein Haus der Gruppe Ruby Hotels soll im Frühling 2023 im Stuttgarter Kaufhaus Gerber an den Start gehen. Es bietet seinen Gästen 150 Zimmer und einen etwa 1.700 qm großen Coworking-Space. Die Umbauarbeiten werden voraussichtlich im Herbst 2020 beginnen und vom Stuttgarter Büro BWK Architekten geleitet. Dabei wird der Betrieb des Kaufhauses während der Umbauphase, die bis Ende 2022 geplant ist, nicht eingestellt. Das Hotel wird sich künftig in der obersten Einzelhandelsebene des Gerber befinden. Dafür werden rund 6.000 qm Einzelhandelsfläche umgewidmet.

Das Gerber in der Innenstadt von Stuttgart. Bild: IPH Handelsimmobilien GmbH

Die Immobilie das Gerber

Die zentrale Lage an der Paulinenbrücke im Herzen der Stadt, die hohen Decken und die anspruchsvollen Grundrisse zeichnen die Immobilie aus. Insgesamt umfasst das Gerber etwa 40.000 qm Mietfläche für Wohnen, Handel, Nahversorgung, Gastronomie und Büros. Das Gebäude ist Eigentum der Württembergischen Lebensversicherung AG und wird seit Oktober 2019 von der IPH Centermanagement GmbH betreut. Bei dem Mietvertrag mit Ruby Hotels unterstütze die Anwaltskanzlei Hogan Lovells den Eigentümer. Im Vorfeld beriet O-SC Hospitality & Real Estate Consulting die Württembergische Lebensversicherung in hotelspezifischen Fragen.

Wie Einzelhandel und Hotellerie voneinander profitieren können, zeigt auch dieses aktuelle Projektbeispiel.