So könnte es nach dem Shutdown weitergehen

Bayerische Hoteliers haben an einem Konzept gearbeitet, wie Hotels und Gastronomie bald wieder für Gäste öffnen könnten. Die Exit-Strategie von Simone Kink, Parkhotel Schmid, Christian Dreisbach, Best Hotels, Andreas Schön, Hotel Alpenhof, und Theodor Gandenheimer, Drei Mohren Hotel, basiert vorwiegend auf strengen Hygienemaßnahmen. Außerdem sieht ihr Plan vor, Hotels nach ihrem Gefährdungspotenzial zu unterscheiden: So stellten Veranstaltungsbereiche, Gastronomieflächen und Bars ein zusätzliches Risiko bei der Wiedereröffnung dar.

Voraussetzung, um den Betrieb wieder aufnehmen zu können, sei, dass das Personal Mund-Nasen-Bedeckungen trage, an allen Ein- und Ausgängen Desinfektionsmittel sowie am Empfang eine Trennwand zum Schutz vor der Tröpfcheninfektion positioniert würden. Mitarbeiter und Gäste sollen sich dem Konzept zufolge in den öffentlichen Bereichen nur mit einer Schutzmaske und mit dem nötigen Sicherheitsabstand zu anderen Personen aufhalten dürfen.

Tagungen

Tagungen sollen zeitlich gestaffelt mit bestimmten Teilnehmerzahlen wieder erlaubt werden. Allerdings muss auch hier ein Mindestabstand von 2 m zu anderen Personen eingehalten werden und die Verköstigung darf nur in Form von Selbstbedienung erfolgen. Dazu muss der Veranstaltungsort groß genug sein.

Gastronomie

In Restaurants dürfen nur noch maximal 30 Gäste gleichzeitig anwesend sein, wobei auch hier der Sicherheitsabstand gewährleistet sein muss. Abgesehen von bestehenden häuslichen Gemeinschaften sind pro Tisch nur noch zwei Personen zulässig. Für die Außengastronomie ist die Anzahl der Gäste auf höchstens 50 Personen zu limitieren. Auch hier gilt es, den 2 m-Abstand einzuhalten und den Kontakt zum Servicepersonal auf ein Minimum zu beschränken.